Tortuga EschersheimGemeinschaftsgarten am Wasserturm

 

Auf einem zuvor ungenutzten Grundstück im Stadtteil Eschersheim gründete Transition Town Frankfurt einen Gemeinschaftsgarten und Treffpunkt für die örtliche Nachbarschaft.

Der Gemeinschaftsgarten ist inzwischen mehr als nur ein Treffpunkt: Er ist ein Lernort, ein Experimentierraum, ein Arbeitsfeld, ein Platz der Naturerfahrung, eine Haltestelle in der Hektik des Alltags, eine Brücke zwischen Stadt und Land. Auf vielfältige Weise wird im Gemeinschaftsgarten Nachhaltigkeit gelebt und CO₂ gespart:

  • Wiederverwendung von Einweg-Holzpaletten (Recycling; Kaskadennutzung)
  • Mikroklima-Verbesserung (u.a. durch rund 20 qm vertikale Begrünung)
  • Insektenweiden
  • Produktion und Verteilung von regionalen und saisonalen Nahrungsmitteln
  • Umweltbildung (Workshops, Führungen, Seminare, Veranstaltungen, Website)
  • Textilien tauschen statt kaufen (Kleidertauschparties)
  • Geräte miteinander teilen statt sie zu besitzen (Projektwerkstatt, Garten-Kombüse)
  • Energie sparen (gemeinsames Kochen)
  • Transporte ohne fossile Energie (mit Ökostrom angetriebener elektrischer Lastenrad-Anhänger)
  • Regionale Wertschöpfung (Verteilstation für Produkte aus Solidarischer Landwirtschaft)
  • Förderung ökologischer Landwirtschaft (ohne Verpackung, kurze Transportwege)

Aktuelle Informationen gibt es auf der Website:

tortuga-eschersheim.de

Ansprechpersonen: Ingrid, Kuwe, Peter

tortuga@transition-town-frankfurt.de


„Tortuga Eschersheim“ ist ein Projekt aus dem Programm „Kurze Wege für den Klimaschutz“, das von der Nationalen Klimaschutzinitiative gefördert wurde und von der Stadt Frankfurt und dem Grünflächenamt Frankfurt unterstützt wird.

Ziel der Förderung war die Durchführung von Klimaschutzprojekten auf Nachbarschaftsebene und die Erhöhung der Lebensqualität im Quartier durch stärkeren Zusammenhalt in der Nachbarschaft. Das Förderprojekt trug den Titel: "Begegnungsstätte und Gemeinschaftsgarten in Frankfurt/Main-Eschersheim". Das Förderkennzeichen lautete 03KKW0178. Die Förderung beschränkte sich auf den Zeitraum vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2019.


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